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🎭 Mythos Maulkorb: Mehr als nur ein „Beißschutz“! 🐕 

Hunde mit Maulkorb werden auf der Straße oft skeptisch angeschaut. Sofort schießt vielen der Gedanke „Achtung, gefährlicher Hund!“ in den Kopf.

Dabei sind die Gründe, warum eine Fellnase einen Maulkorb trägt, super vielfältig und haben oft gar nichts mit „Bösartigkeit“ zu tun! Ein Maulkorb bedeutet vor allem eines: Hier ist ein Besitzer unterwegs, der Verantwortung übernimmt. 

Hier sind ein paar der häufigsten Gründe:

 Ressourcen-Thema: Der Hund verteidigt sein Futter oder Spielzeug im Alltag zu stark.

 Fressschutz / Anti-Giftköder: Schützt absolute Staubsauger-Hunde davor, gefährlichen Müll oder Giftköder zu fressen.

 Angst & Unsicherheit: Gibt dem Hund (und dem Halter) in stressigen Situationen (z. B. beim Tierarzt oder in der Bahn) Sicherheit.

 Aggressionsverhalten: Schützt die Umwelt, während am Problem gearbeitet wird.

 Pflicht: In vielen öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Urlaub schlichtweg gesetzlich vorgeschrieben.

Unter uns Hundehaltern wächst zum Glück das Verständnis dafür. Und das ist auch richtig so! Schaut gerne mal in den sozialen Medien unter den Hashtags #maulkorbfürmehrakzeptanz oder #maulkorbschützt vorbei, um tolle Aufklärungsarbeit zu sehen.

Maulkorb trainieren 


Ziel: Der Hund akzeptiert den Maulkorb in seinem Gesicht und

kann diesen entspannt tragen.

🔷Schritt 1: Der Hund lernt den Maulkorb kennen.

Zunächst wird der Maulkorb auf 

den Boden gelegt und jeder 

Kontakt (Nase, Pfote,…) mit dem 

Maulkorb wird belohnt. 

🔷Schritt 2: Den Maulkorb aufsetzen. 

Der Maulkorb liegt in der einen 

Hand. Mit der anderen Hand wird 

die Schlecktube vorne an die 

Stäbe gehalten. 

Der Hund soll eigenständig den Kopf in den Maulkorb stecken.

🔷Schritt 2.1: Der Maulkorb wird geschlossen. 

Hat der Hund verstanden, was er 

tun soll und steckt ruhig die 

Schnauze in den Maulkorb, 

beginnen wir, den Maulkorb nach 

und nach zu schließen. 

—> erst am Hals —> üben 

—> dann den Stirnriemen —> üben 

WICHTIG: 

In all diesen Schritten gehören 

Schlecktube und Maulkorb 

zusammen. Geht die Tibe weg, 

geht auch der Maulkorb weg. 

🔷Schritt 3: Der Hund akzeptiert den Maulkorb. 

Nun könnt ihr beginnen, das 

Training nach draußen 

auszuweiten. Fällt es dem Hund 

draußen schwer, nutzt hier erneut 

die Schlecktube. 


Ihr braucht: Einen gut sitzenden Maukorb und eine Schlecktube








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